1 Makkabäer: 15

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1 Makkabäer: 15

Video: Die Geschichte der Makkabäer bis zu Judas' Tod (1. Makkabäer 1-9) 2021, Juni

Anonim

1 Makkabäer

Kapitel 15

1 Und Antiochus, der Sohn des Königs Demetrius, sandte Briefe von den Inseln des Meeres an Simon, den Priester und Fürsten der Juden, und an das ganze Volk.

2 Der Inhalt davon war dieser: König Antiochus an Simon, den Hohepriester und Fürsten seiner Nation, und an das Volk der Juden, Gruß:

3 Insofern bestimmte pestilente Männer das Königreich unserer Väter an sich gerissen haben und mein Ziel es ist, es erneut herauszufordern, damit ich es auf dem alten Gut wiederherstellen und zu diesem Zweck eine Vielzahl ausländischer Soldaten versammelt und Schiffe vorbereitet habe Krieg;

4 Meine Bedeutung ist es auch, durch das Land zu gehen, damit ich an denen gerächt werde, die es zerstört und viele Städte im Königreich verwüstet haben:

5 Darum bestätige ich dir alle Opfergaben, die die Könige vor mir dir gewährt haben, und alle Gaben, die sie außer ihnen gewährt haben.

6 Ich erlaube dir auch, Geld für dein Land mit deinem eigenen Stempel zu prägen.

7 Und was Jerusalem und das Heiligtum betrifft, so sollen sie frei sein; und alle Rüstungen, die du gemacht hast, und Festungen, die du gebaut hast und die du in deinen Händen hältst, sollen sie dir bleiben.

8 Und wenn etwas dem König zu verdanken ist oder sein soll, so sei es dir von dieser Zeit an für immer vergeben.

9 Wenn wir unser Reich erlangt haben, werden wir dich und deine Nation und deinen Tempel mit großer Ehre ehren, damit deine Ehre in der ganzen Welt bekannt wird.

10 In den hundert und vierzehn Jahren ging Antiochus in das Land seiner Väter. Zu dieser Zeit kamen alle Kräfte zu ihm zusammen, so dass nur noch wenige mit Tryphon übrig waren.

11 Darum floh er von König Antiochus und floh nach Dora, die am Meer liegt.

12 Denn er sah, dass auf einmal Schwierigkeiten über ihn kamen und dass seine Kräfte ihn verlassen hatten.

13 Da lagerte Antiochus gegen Dora und hatte hundertzwanzigtausend Kriegsleute und achttausend Reiter bei sich.

14 Und als er die Stadt ringsum umrundet und sich Schiffen nahe der Stadt auf der Seeseite angeschlossen hatte, ärgerte er die Stadt auf dem Land- und Seeweg und ließ ihn weder hinaus noch hinein.

15 In der Zwischenzeit kamen Numenius und seine Gesellschaft aus Rom und hatten Briefe an die Könige und Länder; worin diese Dinge geschrieben wurden:

16 Lucius, Konsul der Römer an König Ptolemäus, grüßt:

17 Die Botschafter der Juden, unsere Freunde und Verbündeten, kamen zu uns, um die alte Freundschaft und Liga zu erneuern, die von Simon, dem Hohepriester, und vom Volk der Juden gesandt wurden:

18 Und sie brachten einen Schild aus Gold von tausend Pfund.

19 Wir fanden es daher gut, den Königen und Ländern zu schreiben, dass sie ihnen keinen Schaden zufügen, nicht gegen sie, ihre Städte oder Länder kämpfen und ihren Feinden noch gegen sie helfen sollten.

20 Es schien uns auch gut, den Schild von ihnen zu erhalten.

21 Wenn es also pestilente Gefährten gibt, die aus ihrem Land zu euch geflohen sind, übergebe sie dem Hohenpriester Simon, damit er sie nach ihrem eigenen Gesetz bestraft.

22 Das Gleiche schrieb er auch an Demetrius, den König, und Attalus, an Ariarathes und Arsaces.

23 Und allen Ländern und Sampsames und den Lacedemonians und Delus und Myndus und Sicyon und Caria und Samos und Pamphylia und Lykien und Halicarnassus und Rhodus und Aradus und Cos und Side und Aradus und Gortyna und Cnidus und Zypern und Cyrene.

24 Und die Kopie davon schrieben sie an Simon, den Hohepriester.

25 Also lagerte Antiochus, der König, am zweiten Tag gegen Dora, griff sie fortwährend an und stellte Motoren her, mit denen er Tryphon zum Schweigen brachte, damit er weder raus noch rein konnte.

26 Zu dieser Zeit sandte Simon ihm zweitausend auserwählte Männer, um ihm zu helfen; Silber auch und Gold und viel Rüstung.

27 Trotzdem wollte er sie nicht empfangen, sondern alle Bündnisse brechen, die er zuvor mit ihm geschlossen hatte, und ihm fremd werden.

28 Und er sandte Athenobius, einen seiner Freunde, zu ihm, um mit ihm zu kommunizieren und zu sagen: Ihr hält Joppa und Gazera zurück; mit dem Turm in Jerusalem, die Städte meines Reiches sind.

29 Die Grenzen davon habt ihr verschwendet und im Land großen Schaden angerichtet und die Herrschaft vieler Orte in meinem Reich erlangt.

30 Nun errette nun die Städte, die du genommen hast, und die Tribute der Orte, von denen du Herrschaft ohne die Grenzen Judäas erlangt hast.

31 Oder gib mir für sie fünfhundert Talente Silber; und für den Schaden, den ihr angerichtet habt, und die Tribute der Städte, andere fünfhundert Talente: Wenn nicht, werden wir kommen und gegen euch kämpfen

32 Da kam Athenobius, der Freund des Königs, nach Jerusalem. Als er die Herrlichkeit Simons und den Schrank aus Gold- und Silberteller und seine große Anwesenheit sah, war er erstaunt und erzählte ihm die Botschaft des Königs.

33 Da antwortete Simon und sprach zu ihm: Wir haben weder das Land anderer Menschen genommen noch das gehalten, was anderen gehört, sondern das Erbe unserer Väter, das unsere Feinde zu einer bestimmten Zeit zu Unrecht besessen hatten.

34 Darum halten wir, wenn wir Gelegenheit haben, das Erbe unserer Väter.

35 Und während du Joppa und Gazera verlangst, obwohl sie dem Volk in unserem Land großen Schaden zugefügt haben, werden wir dir doch hundert Talente für sie geben. Hierauf antwortete Athenobius ihm kein Wort;

36 Aber er kehrte wütend zum König zurück und berichtete ihm von diesen Reden und von der Herrlichkeit Simons und von allem, was er gesehen hatte. Daraufhin war der König übermütig.

37 In der Zwischenzeit floh Tryphon mit dem Schiff nach Orthosias.

38 Da machte der König Cendebeus zum Hauptmann der Seeküste und gab ihm eine Menge Fußsoldaten und Reiter.

39 und befahl ihm, sein Heer nach Judäa zu entfernen; auch befahl er ihm, Cedron aufzubauen und die Tore zu befestigen und gegen das Volk zu kämpfen; aber der König selbst verfolgte Tryphon.

40 Da kam Cendebeus nach Jamnia und begann, das Volk zu provozieren und in Judäa einzudringen und das Volk gefangen zu nehmen und zu töten.

41 Und als er Cedrou aufgebaut hatte, setzte er dort Reiter und eine Menge Fußsoldaten bis zum Ende, damit sie auf den Wegen Judäas, wie der König es ihm befohlen hatte, aussteigen könnten.