1 Makkabäer: 6

1 Makkabäer: 6
1 Makkabäer: 6

Video: Die Geschichte der Makkabäer bis zu Judas' Tod (1. Makkabäer 1-9) 2021, Juni

Anonim

1 Makkabäer

Kapitel 6

1 Ungefähr zu dieser Zeit hörte König Antiochus, der durch die Hochländer reiste, sagen, dass Elymais im Land Persien eine Stadt war, die für Reichtum, Silber und Gold sehr bekannt war.

2 Und dass es darin einen sehr reichen Tempel gab, in dem sich Golddecken, Brustpanzer und Schilde befanden, die Alexander, der Sohn Philipps, des mazedonischen Königs, der zuerst unter den Griechen regierte, dort gelassen hatte.

3 Darum kam er und versuchte, die Stadt einzunehmen und zu verderben; aber er war nicht in der Lage, weil sie von der Stadt gewarnt worden waren,

4 Er erhob sich im Kampf gegen ihn; und er floh und ging von dort mit großer Schwere und kehrte nach Babylon zurück.

5 Und es kam einer, der ihm die Botschaft nach Persien brachte, dass die Armeen, die gegen das Land Judäa gingen, in die Flucht geschlagen wurden.

6 Und dieser Lysias, der zuerst mit großer Macht hervorging, wurde von den Juden vertrieben; und dass sie durch die Rüstung und Macht und den Vorrat an Beute, die sie von den Armeen bekommen hatten, die sie zerstört hatten, stark gemacht wurden:

7 Auch, dass sie den Greuel niedergerissen hatten, den er auf dem Altar in Jerusalem aufgestellt hatte, und dass sie wie zuvor mit hohen Mauern um das Heiligtum und seine Stadt Bethsura herumgegangen waren.

8 Als nun der König diese Worte hörte, war er erstaunt und wund bewegt; woraufhin er ihn auf sein Bett legte und vor Kummer krank wurde, weil es ihm nicht widerfahren war, wie er suchte.

9 Und dort fuhr er viele Tage fort; denn sein Kummer wurde immer größer, und er machte Rechenschaft, dass er sterben sollte.

10 Darum rief er alle seine Freunde und sprach zu ihnen: Der Schlaf ist aus meinen Augen verschwunden, und mein Herz versagt sehr.

11 Und ich dachte mit mir selbst: In welche Trübsal komme ich und wie groß ist die Flut des Elends, in der ich jetzt bin! denn ich war reichlich und geliebt in meiner Macht.

12 Nun aber erinnere ich mich an die Übel, die ich in Jerusalem getan habe, und dass ich alle darin befindlichen Gefäße aus Gold und Silber genommen und gesandt habe, um die Bewohner von Judäa ohne Grund zu vernichten.

13 Ich nehme daher wahr, dass diese Probleme aus diesem Grund über mich gekommen sind, und siehe, ich komme durch großen Kummer in einem fremden Land um.

14 Dann rief er nach Philipp, einem seiner Freunde, den er zum Herrscher über sein ganzes Reich machte.

15 Und gab ihm die Krone und sein Gewand und sein Siegel, bis zum Ende sollte er seinen Sohn Antiochus erziehen und ihn für das Königreich ernähren.

16 Da starb König Antiochus dort im neunundvierzigsten Jahr.

17 Als nun Lysias wusste, dass der König tot war, setzte er seinen Sohn Antiochus, den er als Junge erzogen hatte, ein, um an seiner Stelle zu regieren, und seinen Namen nannte er Eupator.

18 Ungefähr zu dieser Zeit schlossen diejenigen, die im Turm waren, die Israeliten um das Heiligtum herum ein und suchten immer ihren Schmerz und die Stärkung der Heiden.

19 Darum rief Judas, der sie zerstören wollte, alle Menschen zusammen, um sie zu belagern.

20 Da kamen sie zusammen und belagerten sie im hundertfünfzigsten Jahr, und er machte Reittiere, um gegen sie und andere Motoren zu schießen.

21 Wie auch immer einige der Belagerten hervorkamen, zu denen sich einige gottlose Männer Israels gesellten:

22 Und sie gingen zum König und sprachen: Wie lange wird es dauern, bis du das Gericht vollstreckst und unsere Brüder rächst?

23 Wir waren bereit, deinem Vater zu dienen und zu tun, was er uns haben wollte, und seine Gebote zu befolgen;

24 Aus welchem ​​Grund belagern sie von unserer Nation den Turm und sind von uns entfremdet; außerdem haben so viele von uns, wie sie anzünden konnten, getötet und unser Erbe verdorben.

25 Sie haben auch nicht nur ihre Hand gegen uns ausgestreckt, sondern auch gegen ihre Grenzen.

26 Und siehe, heute belagern sie den Turm in Jerusalem, um ihn zu nehmen; auch das Heiligtum und Bethsura haben sie befestigt.

27 Darum, wenn du sie nicht schnell hinderst, werden sie die größeren Dinge als diese tun, und du wirst sie auch nicht regieren können.

28 Als nun der König dies hörte, war er zornig und versammelte alle seine Freunde und die Hauptleute seines Heeres und diejenigen, die das Pferd befehligten.

29 Es kamen auch aus anderen Königreichen und von den Inseln des Meeres Banden angeheuerter Soldaten zu ihm.

30 Daß sein Heer hunderttausend Lakaien und zwanzigtausend Reiter und zweiunddreißig im Kampf trainierte Elefanten waren.

31 Diese gingen durch Idumea und stellten sich gegen Bethsura, das sie viele Tage lang angriffen und Kriegsmotoren herstellten; aber sie von Bethsura kamen heraus und verbrannten sie mit Feuer und kämpften tapfer.

32 Daraufhin entfernte sich Judas vom Turm und schlug sich in Bathzacharias gegenüber dem Lager des Königs auf.

33 Dann marschierte der König, der sehr früh aufstand, heftig mit seinem Heer nach Bathzacharias, wo seine Armeen sie kampfbereit machten und die Posaunen erklangen ließen.

34 Und bis zum Ende könnten sie die Elefanten zum Kampf provozieren, sie zeigten ihnen das Blut von Trauben und Maulbeeren.

35 Und sie teilten die Tiere unter den Heeren auf, und für jeden Elefanten ernannten sie tausend Männer, bewaffnet mit Postmänteln und Helmen aus Messing auf ihren Köpfen; und daneben wurden für jedes Tier fünfhundert Reiter der Besten geweiht.

36 Diese waren bei jeder Gelegenheit bereit; wohin auch immer das Tier war und wohin auch immer das Tier ging, sie gingen auch und verließen sie nicht von ihm.

37 Und auf den Tieren waren starke Holztürme, die jeden von ihnen bedeckten und mit Geräten an ihnen festgürteten; es waren auch auf jedem zweiunddreißig starke Männer, die neben dem herrschenden Indianer auf ihnen kämpften ihm.

38 Die Überreste der Reiter setzten sie auf diese und jene Seite an den beiden Teilen des Heeres und gaben ihnen Zeichen, was sie tun sollten, und wurden überall in den Reihen gespannt.

39 Als nun die Sonne auf die Schilde aus Gold und Messing schien, glitzerten die Berge damit und leuchteten wie Feuerlampen.

40 Da also ein Teil des königlichen Heeres auf den hohen Bergen und ein Teil in den Tälern darunter ausgebreitet war, marschierten sie sicher und in Ordnung weiter.

41 Darum wurden alle bewegt, die den Lärm ihrer Menge und das Marschieren der Gesellschaft und das Rasseln des Geschirrs hörten; denn das Heer war sehr groß und mächtig.

42 Da näherten sich Judas und sein Heer und traten in die Schlacht, und es wurden sechshundert Mann des königlichen Heeres getötet.

43 Auch Eleasar mit dem Nachnamen Savaran erkannte, dass eines der mit königlichem Geschirr bewaffneten Tiere höher war als alle anderen und nahm an, dass der König auf ihm war.

44 Versetzen Sie sich in Gefahr, bis zum Ende könnte er sein Volk retten und ihm einen ewigen Namen geben:

45 Darum rannte er mitten in der Schlacht mutig auf ihn zu und tötete rechts und links, so dass sie auf beiden Seiten von ihm getrennt waren.

46 Und er kroch unter den Elefanten und stieß ihn unter und tötete ihn. Daraufhin fiel der Elefant auf ihn nieder und starb dort.

47 Der Rest der Juden, der die Stärke des Königs und die Gewalt seiner Streitkräfte sah, wandte sich von ihnen ab.

48 Da zog das Heer des Königs nach Jerusalem, um ihnen zu begegnen, und der König schlug seine Zelte gegen Judäa und gegen den Berg Sion auf.

49 Aber mit denen, die in Bethsura waren, machte er Frieden; denn sie kamen aus der Stadt heraus, weil sie dort keine Opfer hatten, um die Belagerung zu ertragen, da es ein Jahr der Ruhe für das Land war.

50 Und der König nahm Bethsura und stellte dort eine Garnison auf, um sie zu behalten.

51 Das Heiligtum belagerte er viele Tage und setzte dort Artillerie mit Motoren und Instrumenten ein, um Feuer und Steine ​​zu werfen, und Teile, um Pfeile und Schlingen zu werfen.

52 Daraufhin stellten sie auch Motoren gegen ihre Motoren her und hielten sie eine lange Saison im Kampf.

53 Doch zuletzt waren ihre Gefäße ohne Lebensmittel (dafür war es das siebte Jahr, und sie in Judäa, die von den Heiden befreit wurden, hatten die Reste des Ladens aufgefressen;)

54 Es waren nur noch wenige im Heiligtum übrig, weil die Hungersnot so gegen sie herrschte, dass sie sich gern zerstreuten, jeder Mann an seinen eigenen Platz.

55 Zu dieser Zeit hörte Lysias sagen, dass Philippus, den Antiochus, der König, während er lebte, seinen Sohn Antiochus erzogen hatte, damit er König werde.

56 Wurde aus Persien und den Medien zurückgebracht, und das Heer des Königs, das auch mit ihm ging, und das er versuchte, die Entscheidung über die Angelegenheiten zu sich zu nehmen.

57 Darum ging er in aller Eile und sprach zu dem König und den Hauptleuten des Heeres und der Gesellschaft: Wir verfallen täglich, und unsere Lebensmittel sind nur klein, und der Ort, an dem wir belagert werden, ist stark und die Angelegenheiten des Königreichs Lüge auf uns:

58 Nun wollen wir mit diesen Männern befreundet sein und Frieden mit ihnen und mit ihrer ganzen Nation schließen;

59 Und bündige mit ihnen, dass sie nach ihren Gesetzen leben sollen, wie sie es zuvor getan haben; denn sie sind deshalb unzufrieden und haben all diese Dinge getan, weil wir ihre Gesetze abgeschafft haben.

60 Und der König und die Fürsten waren zufrieden. Darum sandte er zu ihnen, um Frieden zu schließen. und sie akzeptierten es.

61 Auch der König und die Fürsten leisteten ihnen einen Eid. Daraufhin verließen sie die Festung.

62 Da trat der König in den Berg Sion ein; aber als er die Stärke des Ortes sah, brach er seinen Eid, den er geleistet hatte, und gab das Gebot, die Mauer ringsum niederzureißen.

63 Danach reiste er in aller Eile ab und kehrte nach Antiochia zurück, wo er Philipp als Herrn der Stadt ansah. Also kämpfte er gegen ihn und eroberte die Stadt mit Gewalt.