1 Makkabäer: 9

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1 Makkabäer: 9

Video: Die Geschichte der Makkabäer bis zu Judas' Tod (1. Makkabäer 1-9) 2021, Juni

Anonim

1 Makkabäer

Kapitel 9

1 Als Demetrius hörte, dass der Nicanor und sein Heer im Kampf getötet wurden, sandte er Bacchides und Alcimus zum zweiten Mal in das Land Judäa und mit ihnen die Hauptstärke seines Heeres:

2 Die auf dem Weg nach Galgala hinausgingen und ihre Zelte vor Masaloth in Arbela aufstellten, und nachdem sie ihn gewonnen hatten, töteten sie viele Menschen.

3 Auch im ersten Monat des zweiundfünfzigsten Jahres lagerten sie vor Jerusalem:

4 Von dort zogen sie ab und gingen mit zwanzigtausend Lakaien und zweitausend Reitern nach Berea.

5 Nun hatte Judas seine Zelte in Eleasa aufgeschlagen und dreitausend auserwählte Männer mit ihm;

6 Wer die Menge der anderen Armee so groß sah, fürchtete sich sehr; woraufhin sich viele aus dem Heer beförderten, insofern als Wohnsitz von ihnen nicht mehr als achthundert Männer.

7 Als Judas daher sah, dass sein Heer davonrutschte und der Kampf auf ihn drängte, war er sehr besorgt und sehr verzweifelt, weil er keine Zeit hatte, sie zusammenzutragen.

8 Und doch sprach er zu denen, die noch übrig waren: Lasst uns aufstehen und uns gegen unsere Feinde stellen, wenn wir vielleicht mit ihnen kämpfen können.

9 Aber sie entmutigten ihn und sprachen: Wir werden niemals in der Lage sein; lasst uns jetzt lieber unser Leben retten, und danach werden wir mit unseren Brüdern zurückkehren und gegen sie kämpfen; denn wir sind nur wenige.

10 Da sprach Judas: Gott bewahre, dass ich das tue und vor ihnen fliehe. Wenn unsere Zeit gekommen ist, lass uns für unsere Brüder sterben und unsere Ehre nicht beschmutzen.

11 Damit entfernte sich das Heer der Bacchides aus ihren Zelten und stellte sich ihnen gegenüber, wobei ihre Reiter in zwei Truppen aufgeteilt wurden und ihre Schleuderer und Bogenschützen vor dem Heer gingen und diejenigen, die vorwärts marschierten, alle mächtige Männer waren.

12 Was Bacchides betrifft, so war er im rechten Flügel. Da näherte sich das Heer den beiden Teilen und ertönte mit den Posaunen.

13 Sie waren auch von Judas 'Seite, und sie erklangen auch ihre Posaunen, so dass die Erde beim Lärm der Armeen bebte und der Kampf von morgens bis abends weiterging.

14 Als nun Judas erkannte, dass Bacchides und die Stärke seiner Armee auf der rechten Seite waren, nahm er alle robusten Männer mit.

15 Die den rechten Flügel beunruhigten und sie zum Berg Azotus verfolgten.

16 Als sie aber vom linken Flügel sahen, dass sie vom rechten Flügel unbehaglich waren, folgten sie Judas und denen, die ihm von hinten auf den Fersen waren:

17 Daraufhin gab es eine schmerzhafte Schlacht, insofern viele auf beiden Seiten getötet wurden.

18 Judas wurde ebenfalls getötet, und der Überrest floh.

19 Dann nahmen Jonathan und Simon Judas, ihren Bruder, und begruben ihn im Grab seiner Väter in Modin.

20 Und sie beklagten ihn, und ganz Israel beklagte ihn sehr und trauerte viele Tage und sprach:

21 Wie ist der tapfere Mann gefallen, der Israel befreit hat!

22 Was die anderen Dinge betrifft, die Judas und seine Kriege betreffen, und die edlen Taten, die er getan hat, und seine Größe, so sind sie nicht geschrieben; denn es waren sehr viele.

23 Nun, nach dem Tod Judas, begannen die Gottlosen, an allen Küsten Israels ihre Häupter auszustrecken, und es entstanden alle, wie die Ungerechtigkeit.

24 In jenen Tagen gab es auch eine sehr große Hungersnot, aufgrund derer sich das Land empörte und mit ihnen ging.

25 Da erwählte Bacchides die Gottlosen und machte sie zu Herren des Landes.

26 Und sie machten Nachforschungen und suchten nach Judas 'Freunden und brachten sie zu Bacchides, der sich an ihnen rächte und sie verächtlich benutzte.

27 So gab es in Israel ein großes Leid, wie es es seit der Zeit nicht gab, als ein Prophet nicht unter ihnen gesehen wurde.

28 Aus diesem Grund kamen alle Freunde Judas zusammen und sprachen zu Jonathan:

29 Seit dein Bruder Judas gestorben ist, haben wir keinen Mann wie ihn, der gegen unsere Feinde und Bacchides und gegen sie unserer Nation, die uns widersprechen, vorgehen kann.

30 Darum haben wir dich heute erwählt, unser Fürst und Hauptmann an seiner Stelle zu sein, damit du unsere Schlachten führen kannst.

31 Daraufhin übernahm Jonathan zu dieser Zeit die Regierung und erhob sich anstelle seines Bruders Judas.

32 Aber als Bacchides davon erfuhr, versuchte er, ihn zu töten

33 Da flohen Jonathan und sein Bruder Simon und alle, die bei ihm waren, in die Wüste Thecoes und schlugen ihre Zelte am Wasser des Teiches Asphar auf.

34 Als Bacchides verstand, kam er am Sabbat mit seinem ganzen Heer nach Jordanien.

35 Nun hatte Jonathan seinen Bruder John, einen Hauptmann des Volkes, gesandt, um seine Freunde, die Nabathiter, zu beten, damit sie ihren Wagen mit sich ließen, was viel war.

36 Aber die Kinder Jambris kamen aus Medaba und nahmen Johannes und alles, was er hatte, und gingen ihren Weg damit.

37 Danach wurde Jonathan und Simon, seinem Bruder, mitgeteilt, dass die Kinder von Jambri eine große Ehe geschlossen hatten und die Braut aus Nadabatha mit einem großen Zug brachten, als Tochter eines der großen Fürsten von Chanaan.

38 Darum erinnerten sie sich an Johannes, ihren Bruder, und gingen hinauf und versteckten sich unter dem Deckmantel des Berges.

39 Wo sie ihre Augen erhoben und schauten, und siehe, es gab viel Lärm und große Kutsche; und der Bräutigam kam heraus und seine Freunde und Brüder, um ihnen mit Trommeln und Instrumenten der Musik und vielen Waffen zu begegnen.

40 Da erhoben sich Jonathan und die, die bei ihm waren, von dem Ort, an dem sie im Hinterhalt lagen, gegen sie und schlachteten sie auf solche Weise, wie viele tot umfielen und der Überrest in den Berg floh, und sie nahmen alle ihre Beute.

41 So wurde aus der Ehe Trauer und aus dem Geräusch ihrer Melodie Wehklagen.

42 Als sie also das Blut ihres Bruders vollständig gerächt hatten, wandten sie sich wieder dem Sumpf Jordaniens zu.

43 Als nun Bacchides davon hörte, kam er am Sabbat mit großer Macht an die Ufer des Jordan.

44 Da sprach Jonathan zu seiner Gesellschaft: Lass uns jetzt hinaufgehen und um unser Leben kämpfen, denn es steht uns heute nicht mehr so ​​wie in der Vergangenheit:

45 Denn siehe, die Schlacht ist vor uns und hinter uns, und das Wasser des Jordan auf dieser und jener Seite, der Sumpf ebenso und das Holz, und es gibt keinen Ort, an dem wir uns abwenden können.

46 Darum schreist jetzt zum Himmel, damit ihr von der Hand eurer Feinde befreit werdet.

47 Damit schlossen sie sich dem Kampf an, und Jonathan streckte seine Hand aus, um Bacchides zu schlagen, aber er wandte sich von ihm ab.

48 Da sprangen Jonathan und die, die bei ihm waren, in den Jordan und schwammen zum anderen Ufer hinüber, obwohl der andere nicht über den Jordan zu ihnen ging.

49 Also wurden an jenem Tag etwa tausend Männer von Bacchides 'Seite getötet.

50 Danach kehrte Bacchides nach Jerusalem zurück und reparierte die starken Städte in Judäa; Das Fort in Jericho und Emmaus und Bethhoron und Bethel und Thamnatha, Pharathoni und Taphon verstärkte er mit hohen Mauern, mit Toren und mit Stangen.

51 Und in ihnen setzte er eine Garnison, damit sie Israel böse machen.

52 Er befestigte auch die Stadt Bethsura und Gazera und den Turm und setzte Kräfte in sie ein und versorgte sie mit Lebensmitteln.

53 Außerdem nahm er die Söhne der Hauptmänner auf dem Lande als Geiseln und legte sie in den Turm von Jerusalem, um sie zu behalten.

54 Außerdem befahl Alcimus im dreiundfünfzigsten Jahr, im zweiten Monat, die Mauer des Innenhofs des Heiligtums niederzureißen; er riss auch die Werke der Propheten nieder

55 Und als er anfing, sich niederzureißen, wurde Alcimus schon zu dieser Zeit geplagt, und seine Unternehmungen wurden behindert; denn sein Mund wurde gestoppt, und er wurde mit einer Lähmung genommen, so dass er nichts mehr sprechen und keinen Befehl mehr erteilen konnte sein Haus.

56 Also starb Alcimus zu dieser Zeit mit großer Qual.

57 Als Bacchides nun sah, dass Alcimus tot war, kehrte er zum König zurück. Daraufhin ruhte das Land Judäa zwei Jahre.

58 Da hielten alle gottlosen Männer einen Rat ab und sprachen: Siehe, Jonathan und seine Gesellschaft fühlen sich wohl und wohnen ohne Sorge; darum werden wir nun Bacchides hierher bringen, der sie alle in einer Nacht nehmen wird.

59 Und sie gingen hin und berieten sich mit ihm.

60 Dann entfernte er sich und kam mit einem großen Heer und sandte privat Briefe an seine Anhänger in Judäa, dass sie Jonathan und die, die bei ihm waren, nehmen sollten; obwohl sie es nicht konnten, weil ihr Rat ihnen bekannt war.

61 Darum nahmen sie von den Männern des Landes, die Urheber dieses Unheils waren, etwa fünfzig Personen und töteten sie.

62 Danach brachten Jonathan und Simon und die, die bei ihm waren, sie nach Bethbasi, das in der Wüste liegt, und sie reparierten dessen Zerfall und machten es stark.

63 Was Bacchides wusste, versammelte er sein ganzes Heer und sandte eine Nachricht an die Judäer.

64 Dann ging er und belagerte Bethbasi; und sie kämpften eine lange Saison dagegen und machten Motoren des Krieges.

65 Jonathan aber ließ seinen Bruder Simon in der Stadt und ging selbst aufs Lande, und mit einer gewissen Zahl ging er hinaus.

66 Und er schlug Odonarkes und seine Brüder und die Kinder Phasiron in ihrem Zelt.

67 Und als er anfing, sie zu schlagen und seine Streitkräfte aufstellte, verließen Simon und seine Gesellschaft die Stadt und verbrannten die Kriegsmotoren.

68 Und sie kämpften gegen Bacchides, der von ihnen beunruhigt war, und sie bedrängten ihn wund; denn sein Rat und seine Not waren vergebens.

69 Darum war er sehr zornig über die bösen Männer, die ihm den Rat gaben, ins Land zu kommen, insofern er viele von ihnen tötete und beabsichtigte, in sein eigenes Land zurückzukehren.

70 Wovon Jonathan, als er Kenntnis hatte, Botschafter zu ihm sandte, bis zum Ende sollte er mit ihm Frieden schließen und ihnen die Gefangenen übergeben.

71 Was er akzeptierte und gemäß seinen Forderungen tat und ihm schwor, dass er ihm niemals alle Tage seines Lebens Schaden zufügen würde.

72 Als er ihm also die Gefangenen zurückgegeben hatte, die er zuvor aus dem Land Judäa genommen hatte, kehrte er zurück und ging in sein eigenes Land, und er kam auch nicht mehr an ihre Grenzen.

73 So hörte das Schwert von Israel auf; aber Jonathan wohnte in Machmas und begann, das Volk zu regieren; und er vernichtete die gottlosen Männer aus Israel.