1 Samuel: 1

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Video: Overview: 1 Samuel 2021, Juni

Anonim

1 Samuel

Kapitel 1

1 Nun gab es einen bestimmten Mann von Ramathaim-Zophim vom Berg Ephraim, und sein Name war Elkanah, der Sohn Jerohams, der Sohn Elihus, der Sohn Tohus, der Sohn Zuphs, ein Ephrathiter. 2 Und er hatte zwei Frauen; der Name des einen war Hannah und der Name des anderen Peninnah: und Peninnah hatte Kinder, aber Hannah hatte keine Kinder. 3 Und dieser Mann zog jedes Jahr aus seiner Stadt hinauf, um den HERRN der Heerscharen in Silo anzubeten und zu opfern. Und die beiden Söhne Elis, Hophni und Phinehas, die Priester des HERRN, waren dort.

4 Und als die Zeit gekommen war, die Elkanah anbot, gab er seiner Frau Peninnah und allen ihren Söhnen und Töchtern Portionen: 5 Aber Hannah gab er eine würdige Portion; denn er liebte Hannah; aber der HERR hatte ihren Leib verschlossen. 6 Und ihr Widersacher provozierte sie auch wund, um sie zu ärgern, weil der HERR ihren Leib verschlossen hatte. 7 Und wie er es Jahr für Jahr tat, als sie zum Haus des HERRN hinaufging, so provozierte sie sie; darum weinte sie und aß nicht. 8 Da sprach Elkanah, ihr Mann, zu ihr: Hannah, warum weinst du? und warum isst du nicht? und warum ist dein Herz betrübt? Bin ich dir nicht besser als zehn Söhne?

9 Und Hannah stand auf, nachdem sie in Silo gegessen und getrunken hatten. Nun saß Eli, der Priester, auf einem Platz neben einem Posten des Tempels des HERRN. 10 Und sie war bitter in der Seele und betete zum HERRN und weinte wund. 11 Und sie schwor ein Gelübde und sprach: HERR der Heerscharen, wenn du wirklich auf das Leid deiner Magd schaust und an mich denkst und deine Magd nicht vergisst, sondern deiner Magd ein Menschenkind gibst, dann werde ich es tun gib ihn dem HERRN alle Tage seines Lebens, und es wird kein Rasiermesser über sein Haupt kommen. 12 Und es begab sich, als sie weiter vor dem HERRN betete, dass Eli ihren Mund markierte. 13 Nun, Hannah, sie redete in ihrem Herzen; nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme war nicht zu hören: deshalb dachte Eli, sie sei betrunken gewesen. 14 Und Eli sprach zu ihr: Wie lange willst du betrunken sein? Lege deinen Wein von dir weg.15 Und Hannah antwortete und sprach: Nein, mein Herr, ich bin eine Frau von traurigem Geist; ich habe weder Wein noch starkes Getränk getrunken, sondern meine Seele vor dem HERRN ausgegossen. 16 Zähle deine Magd nicht für eine Tochter Belials; denn aus der Fülle meiner Klage und meines Kummers habe ich bisher gesprochen. 17 Da antwortete Eli und sprach: Gehe in Frieden! Und der Gott Israels gewährt dir deine Bitte, die du von ihm verlangt hast. 18 Und sie sprach: Laß deine Magd Gnade vor deinen Augen finden! Also ging die Frau ihren Weg und aß, und ihr Gesicht war nicht mehr traurig.17 Da antwortete Eli und sprach: Gehe in Frieden! Und der Gott Israels gewährt dir deine Bitte, die du von ihm verlangt hast. 18 Und sie sprach: Laß deine Magd Gnade vor deinen Augen finden! Also ging die Frau ihren Weg und aß, und ihr Gesicht war nicht mehr traurig.17 Da antwortete Eli und sprach: Gehe in Frieden! Und der Gott Israels gewährt dir deine Bitte, die du von ihm verlangt hast. 18 Und sie sprach: Laß deine Magd Gnade vor deinen Augen finden! Also ging die Frau ihren Weg und aß, und ihr Gesicht war nicht mehr traurig.

19 Und sie standen früh am Morgen auf und beteten vor dem HERRN an und kehrten zurück und kamen zu ihrem Haus nach Rama; und Elkanah kannte seine Frau Hannah; und der HERR erinnerte sich an sie. 20 Darum begab es sich, als die Zeit gekommen war, nachdem Hannah empfangen hatte, dass sie einen Sohn gebar und seinen Namen Samuel nannte und sprach: Weil ich ihn vom HERRN gefragt habe. 21 Und der Mann Elkanah und sein ganzes Haus gingen hinauf, um dem HERRN das jährliche Opfer und sein Gelübde darzubringen. 22 Aber Hannah ging nicht hinauf; denn sie sprach zu ihrem Mann: Ich werde nicht hinaufgehen, bis das Kind entwöhnt ist, und dann werde ich es bringen, damit es vor dem HERRN erscheint und dort für immer bleibt. 23 Und Elkanah, ihr Mann, sprach zu ihr: Tu, was dir gut erscheint! bleib, bis du ihn entwöhnt hast; Nur der Herr legt sein Wort fest. Also blieb die Frau,und gab ihrem Sohn saugen, bis sie ihn entwöhnte.

24 Und als sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich, mit drei Ochsen und einer Epha Mehl und einer Flasche Wein, und brachte ihn zum Haus des HERRN in Silo; und das Kind war jung. 25 Und sie töteten einen Ochsen und brachten das Kind zu Eli. 26 Und sie sprach: Oh mein Herr, wie deine Seele lebt, mein Herr, ich bin die Frau, die hier zu dir stand und zum HERRN betete. 27 Für dieses Kind betete ich; und der HERR hat mir meine Bitte gegeben, die ich von ihm verlangt habe: 28 Darum habe ich ihn auch dem HERRN geliehen; Solange er lebt, wird er dem Herrn verliehen. Und er betete dort den HERRN an.