1 Samuel: 18

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Video: 1 Samuel 18 - Where Your Treasure Is 2021, Juni

Anonim

1 Samuel

Kapitel 18

1 Und es begab sich, als er mit Saul aufgehört hatte zu reden, dass die Seele Jonatans mit der Seele Davids verbunden war und Jonathan ihn als seine eigene Seele liebte. 2 Und Saul nahm ihn an jenem Tag und ließ ihn nicht mehr nach Hause zum Haus seines Vaters gehen. 3 Dann schlossen Jonathan und David einen Bund, weil er ihn als seine eigene Seele liebte. 4 Und Jonathan zog sich das Gewand aus, das auf ihm war, und gab es David und seinen Kleidern, sogar seinem Schwert, seinem Bogen und seinem Gürtel.

5 Und David ging hinaus, wohin auch immer Saul ihn sandte, und benahm sich weise; und Saul setzte ihn über die Kriegsleute, und er wurde angenommen vor den Augen des ganzen Volkes und auch vor den Augen Sauls Knechte. 6 Und als David vom Gemetzel des Philisters zurückkam, kamen die Frauen singend und tanzend aus allen Städten Israels, um König Saul mit Tabrets, mit Freude und mit Instrumenten zu begegnen von musick. 7 Und die Frauen antworteten einander, als sie spielten, und sprachen: Saul hat seine Tausenden und David seine Zehntausende getötet. 8 Und Saul war sehr zornig, und das Sprichwort missfiel ihm; und er sprach: Sie haben David Zehntausende zugeschrieben, und mir haben sie nur Tausende zugeschrieben; und was kann er mehr haben als das Königreich? 9 Und Saul beäugte David von diesem Tag an und vorwärts.10 Und es geschah morgen, daß der böse Geist Gottes über Saul kam, und er weissagte inmitten des Hauses; und David spielte mit seiner Hand wie zu anderen Zeiten; und es war ein Speer in Sauls Hand . 11 Und Saul warf den Speer; denn er sagte: Ich werde David damit sogar an die Wand schlagen. Und David mied es zweimal, aus seiner Gegenwart herauszukommen.

12 Und Saul fürchtete sich vor David, weil der HERR mit ihm war und von Saul abgewichen war. 13 Darum entfernte ihn Saul von ihm und machte ihn zu seinem Hauptmann über tausend; und er ging hinaus und kam vor dem Volk herein. 14 Und David verhielt sich weise auf allen seinen Wegen; und der HERR war mit ihm. 15 Als Saul sah, dass er sich sehr weise benahm, fürchtete er sich vor ihm. 16 Aber ganz Israel und Juda liebten David, weil er hinausging und vor ihnen hereinkam.

17 Und Saul sprach zu David: Siehe, meine ältere Tochter Merab, ich will dich der Frau geben; sei nur tapfer für mich und kämpfe gegen den HERRN! Denn Saul sprach: Meine Hand sei nicht auf ihm, sondern die Hand der Philister sei auf ihm! 18 Und David sprach zu Saul: Wer bin ich? und was ist mein Leben oder die Familie meines Vaters in Israel, damit ich dem König Schwiegersohn werde? 19 Aber es geschah zu der Zeit, als Merab Sauls Tochter David hätte gegeben werden sollen, dass sie Adriel, dem Meholathiter, zur Frau gegeben wurde. 20 Und Michal Sauls Tochter liebte David; und sie sagten es Saul, und das Ding gefiel ihm. 21 Und Saul sprach: Ich werde ihm sie geben, damit sie ihm eine Schlinge sei und die Hand der Philister gegen ihn sei. Darum sprach Saul zu David: Du sollst heute mein Schwiegersohn sein in dem einen der beiden.

22 Und Saul gebot seinen Knechten und sprach: Komm heimlich mit David und sprich: Siehe, der König hat Gefallen an dir, und alle seine Knechte lieben dich; nun sei der Schwiegersohn des Königs. 23 Und Sauls Knechte redeten diese Worte in den Ohren Davids. Und David sprach: Scheint es dir eine leichte Sache zu sein, ein Schwiegersohn des Königs zu sein, da ich ein armer Mann bin und leicht geschätzt werde? 24 Und die Knechte Sauls sprachen zu ihm: Auf diese Weise redete David. 25 Und Saul sprach: So sollt ihr zu David sagen: Der König wünscht sich keine Mitgift, sondern hundert Vorhäute der Philister, um sich an den Feinden des Königs zu rächen. Aber Saul dachte daran, David durch die Hand der Philister fallen zu lassen. 26 Und als seine Knechte David diese Worte sagten, gefiel es David gut, der Schwiegersohn des Königs zu sein; und die Tage waren nicht abgelaufen.27 Darum machte sich David auf und ging, er und seine Männer, und tötete von den Philistern zweihundert Männer; und David brachte ihre Vorhäute, und sie gaben sie dem König in voller Geschichte, damit er der Schwiegersohn des Königs sei. Und Saul gab ihm Michal, seine Tochter, zur Frau.

28 Und Saul sah und wusste, dass der HERR mit David war und dass Michal Sauls Tochter ihn liebte. 29 Und Saul fürchtete sich noch mehr vor David; und Saul wurde fortwährend Davids Feind. 30 Da gingen die Fürsten der Philister aus; und es begab sich, nachdem sie ausgegangen waren, daß David sich weiser benahm als alle Knechte Sauls; so dass sein Name viel von festgelegt wurde.