2 Esdras: 6

2 Esdras: 6
2 Esdras: 6

Video: Apocrypha 2 Esdras 6 2021, Juni

Anonim

2 Esdras

Kapitel 6

1 Und er sprach zu mir: Am Anfang, als die Erde geschaffen wurde, bevor die Grenzen der Welt standen oder jemals die Winde wehten;

2 Bevor es donnerte und aufhellte oder jemals die Grundlagen des Paradieses gelegt wurden,

3 Bevor die schönen Blumen gesehen wurden oder jemals die beweglichen Kräfte errichtet wurden, bevor sich die unzähligen Engel versammelten,

4 Oder jemals wurden die Höhen der Luft angehoben, bevor die Maße des Firmaments benannt wurden, oder jemals waren die Schornsteine ​​in Sion heiß,

5 Und ehe die gegenwärtigen Jahre gesucht wurden und oder jemals die Erfindungen von denen, die jetzt Sünde sind, wurden gedreht, bevor sie versiegelt wurden, die Glauben für einen Schatz gesammelt haben:

6 Dann habe ich über diese Dinge nachgedacht, und sie wurden alle durch mich allein und durch keinen anderen gemacht; auch durch mich werden sie beendet werden und durch keinen anderen.

7 Da antwortete ich und sprach: Was soll der Abschied der Zeit sein? oder wann soll das Ende des Ersten und der Anfang davon sein, der folgt?

8 Und er sprach zu mir: Von Abraham bis Isaak, als Jakob und Esau von ihm geboren wurden, hielt Jakobs Hand zuerst die Ferse von Esau.

9 Denn Esau ist das Ende der Welt, und Jakob ist der Anfang davon, der folgt.

10 Die Hand des Menschen ist zwischen Ferse und Hand. Andere Frage, Esdras, fragst du nicht.

11 Da antwortete ich und sprach: Herr, diese bärigste Regel, wenn ich Gnade vor deinen Augen gefunden habe;

12 Ich bitte dich, zeige deinem Knecht das Ende deiner Zeichen, wovon du mir in der letzten Nacht einen Teil gezeigt hast.

13 Da antwortete er und sprach zu mir: Steh auf deine Füße und höre eine mächtig klingende Stimme.

14 Und es wird sozusagen eine große Bewegung sein; aber der Ort, an dem du stehst, soll nicht bewegt werden.

15 Und wenn es spricht, fürchte dich nicht; denn das Wort ist vom Ende, und das Fundament der Erde ist verstanden.

16 Und warum? denn die Rede dieser Dinge zittert und ist bewegt; denn sie weiß, dass das Ende dieser Dinge geändert werden muss.

17 Und es geschah, als ich es gehört hatte, stand ich auf und hörte zu, und siehe, da sprach eine Stimme, und das Geräusch war wie das Geräusch vieler Wasser.

18 Und es sprach: Siehe, die Tage kommen, daß ich mich nähern und diejenigen besuchen werde, die auf Erden wohnen;

19 Und werden anfangen, sie zu untersuchen, was sie sind, die mit ihrer Ungerechtigkeit zu Unrecht verletzt haben, und wann das Leiden von Sion erfüllt sein wird;

20 Und wenn die Welt, die zu verschwinden beginnt, fertig sein wird, dann werde ich diese Zeichen zeigen; die Bücher werden vor dem Firmament geöffnet, und sie werden alle zusammen sehen:

21 Und die Kinder eines Jahres sollen mit ihren Stimmen reden, die Frauen mit dem Kind sollen unzeitige Kinder im Alter von drei oder vier Monaten zur Welt bringen, und sie sollen leben und auferweckt werden.

22 Und plötzlich werden die gesäten Plätze unbesät erscheinen, die vollen Lagerhäuser werden plötzlich leer sein;

23 Und die Posaune wird ein Geräusch geben, das, wenn jeder hört, plötzlich Angst haben wird.

24 Zu dieser Zeit werden Freunde wie Feinde gegeneinander kämpfen, und die Erde wird in Furcht vor denen stehen, die darin wohnen, die Quellen der Brunnen werden still stehen, und in drei Stunden werden sie nicht rennen.

25 Wer von all dem übrig bleibt, was ich dir gesagt habe, der wird fliehen und mein Heil und das Ende deiner Welt sehen.

26 Und die Männer, die empfangen werden, werden es sehen, die den Tod von Geburt an nicht gekostet haben; und das Herz der Bewohner wird verändert und in eine andere Bedeutung verwandelt.

27 Denn das Böse wird ausgelöscht und der Betrug wird gelöscht.

28 Der Glaube wird gedeihen, die Verderbnis wird überwunden, und die Wahrheit, die so lange ohne Früchte war, wird verkündet.

29 Und als er mit mir redete, siehe, ich sah nach und nach auf den, vor dem ich stand.

30 Und diese Worte sprach er zu mir: Ich bin gekommen, um dir die Zeit der kommenden Nacht zu zeigen.

31 Wenn du noch mehr beten und wieder sieben Tage fasten willst, werde ich dir tagsüber größere Dinge erzählen, als ich gehört habe.

32 Denn deine Stimme ist vor dem Höchsten zu hören; denn der Mächtige hat dein rechtschaffenes Handeln gesehen, er hat auch deine Keuschheit gesehen, die du seit deiner Jugend hattest.

33 Und darum hat er mich gesandt, dir all diese Dinge zu zeigen und dir zu sagen: Sei tröstlich und fürchte dich nicht

34 Und beeile dich nicht mit den vergangenen Zeiten, um vergebliche Dinge zu denken, damit du dich nicht von den letzten Zeiten beeilst.

35 Und danach begab ich mich wieder und fastete sieben Tage auf die gleiche Weise, um die drei Wochen zu erfüllen, die er mir sagte.

36 Und in der achten Nacht war mein Herz wieder in mir geärgert, und ich fing an, vor dem Höchsten zu sprechen.

37 Denn mein Geist wurde stark in Brand gesetzt, und meine Seele war in Bedrängnis.

38 Und ich sprach: Herr, du hast von Anfang an, vom ersten Tag an, geredet und so gesprochen; Lass Himmel und Erde gemacht werden; und dein Wort war eine vollkommene Arbeit.

39 Und dann war der Geist, und Dunkelheit und Stille waren auf allen Seiten; Der Klang der Männerstimme war noch nicht geformt.

40 Dann befahl dir ein schönes Licht, aus deinen Schätzen hervorzukommen, damit dein Werk erscheint.

41 Am zweiten Tag hast du den Geist des Firmaments verrückt gemacht und ihm befohlen, sich zu trennen und eine Trennung zwischen den Wassern vorzunehmen, damit der eine Teil hinaufgeht und der andere darunter bleibt.

42 Am dritten Tag hast du geboten, dass das Wasser im siebten Teil der Erde gesammelt werden soll. Sechs Streicheleinheiten hast du ausgetrocknet und aufbewahrt, in der Absicht, dass von diesen einige, die von Gott gepflanzt und bestellt wurden, dir dienen könnten.

43 Denn sobald dein Wort kam, wurde das Werk gemacht.

44 Denn sofort gab es große und unzählige Früchte und viele und verschiedene Freuden für den Geschmack und Blumen von unveränderlicher Farbe und Gerüche von wunderbarem Geruch; und dies geschah am dritten Tag.

45 Am vierten Tag hast du geboten, dass die Sonne scheint und der Mond ihr Licht gibt und die Sterne in Ordnung sind:

46 Und gab ihnen den Auftrag, dem Menschen zu dienen, der gemacht werden sollte.

47 Am fünften Tag hast du zum siebten Teil gesagt, wo das Wasser gesammelt wurde, damit es Lebewesen, Hühner und Fische hervorbringt; und so geschah es.

48 Denn das stumme Wasser und ohne Leben brachte Lebewesen auf Gottes Gebot hervor, damit alle Menschen deine wundersamen Werke preisen.

49 Dann hast du zwei Lebewesen ordiniert, das eine, das du Henoch genannt hast, und das andere Leviathan;

50 Und trennte das eine vom anderen; denn der siebte Teil, nämlich wo das Wasser gesammelt wurde, könnte sie nicht beide halten.

51 Henoch hast du einen Teil gegeben, der am dritten Tag ausgetrocknet war, damit er in demselben Teil wohnt, in dem tausend Hügel sind:

52 Aber Leviathan hast du den siebten Teil gegeben, nämlich den feuchten; und du hast ihn verschlungen, von wem du willst und wann.

53 Am sechsten Tag hast du der Erde das Gebot gegeben, dass es vor dir Tiere, Vieh und kriechende Dinge hervorbringen soll;

54 Und danach auch Adam, den du verrücktester Herr aller deiner Geschöpfe bist; von ihm kommen wir alle und das Volk, das du erwählt hast.

55 All dies habe ich vor dir geredet, o Herr, weil du die Welt um unseretwillen verrückt gemacht hast

56 Was die anderen Leute betrifft, die auch von Adam kommen, so hast du gesagt, dass sie nichts sind, als zu spucken; und hast ihre Fülle mit einem Tropfen verglichen, der von einem Gefäß fällt.

57 Und nun, Herr, siehe, diese Heiden, die jemals als nichts angesehen wurden, haben begonnen, Herren über uns zu sein und uns zu verschlingen.

58 Aber wir, dein Volk, das du deinen Erstgeborenen, deinen eingeborenen und deinen inbrünstigen Geliebten genannt hast, werden in ihre Hände gegeben.

59 Wenn die Welt jetzt für uns gemacht ist, warum besitzen wir dann kein Erbe mit der Welt? Wie lange soll das dauern?