2 Esdras: 8

2 Esdras: 8
2 Esdras: 8

Video: 2 Esdras 8:50 2021, Juni

Anonim

2 Esdras

Kapitel 8

1 Und er antwortete mir und sprach: Der Höchste hat diese Welt für viele gemacht, aber die Welt für wenige.

2 Ich werde dir ein Gleichnis erzählen, Esdras; Wie wenn du die Erde fragst, wird es dir sagen, dass es viel Schimmel gibt, aus dem irdene Gefäße gemacht sind, aber wenig Staub, aus dem Gold kommt; so ist auch der Lauf dieser gegenwärtigen Welt.

3 Es werden viele geschaffen, aber nur wenige werden gerettet.

4 Da antwortete ich und sprach: Schlucke, meine Seele, verstehe und verschlinge Weisheit.

5 Denn du hast zugestimmt, Gehör zu geben, und bist bereit zu weissagen; denn du hast nicht mehr Raum als nur zu leben.

6 O Herr, wenn du deinen Diener nicht leidest, damit wir vor dir beten und uns Samen für unser Herz und Kultur für unser Verständnis geben, damit Früchte daraus entstehen; Wie soll jeder Mann leben, der korrupt ist, der den Platz eines Mannes trägt?

7 Denn du bist allein, und wir alle haben eine Handarbeit, wie du gesagt hast.

8 Denn wenn der Körper jetzt im Mutterleib geformt ist und du ihm Glieder gibst, wird dein Geschöpf in Feuer und Wasser bewahrt, und neun Monate hält deine Arbeit dein Geschöpf aus, das in ihr erschaffen wurde.

9 Was aber bewahrt und bewahrt wird, soll beide bewahrt werden; und wenn die Zeit kommt, liefert der erhaltene Leib die Dinge, die darin gewachsen sind.

10 Denn du hast aus den Körperteilen geboten, das heißt aus den Brüsten, Milch zu geben, die die Frucht der Brüste ist;

11 Damit das Gestaltete eine Zeit lang genährt werde, bis du es deiner Barmherzigkeit zur Verfügung stellst.

12 Du hast es mit deiner Gerechtigkeit erzogen und es in deinem Gesetz gepflegt und es mit deinem Gericht reformiert.

13 Und du sollst es als dein Geschöpf beschämen und es als dein Werk beleben.

14 Wenn du also den vernichtest, der mit so großer Arbeit geschaffen wurde, ist es leicht, durch dein Gebot bestimmt zu werden, damit das, was gemacht wurde, erhalten bleibt.

15 Nun, Herr, ich werde reden; Wenn du den Menschen im Allgemeinen berührst, weißt du es am besten. aber dein Volk berühren, um dessen willen es mir leid tut;

16 Und um dein Erbe, um dessen Sache ich trauere; und für Israel, für das ich schwer bin; und um Jakob, um dessen willen bin ich besorgt;

17 Darum werde ich anfangen, vor dir für mich und für sie zu beten; denn ich sehe die Fälle von uns, die im Lande wohnen.

18 Aber ich habe die Schnelligkeit des Richters gehört, der kommen wird.

19 Darum höre meine Stimme und verstehe meine Worte, und ich werde vor dir reden. Dies ist der Anfang der Worte von Esdras, bevor er aufgenommen wurde. Und ich sagte:

20 O Herr, du wohnst in der Ewigkeit, die von oben im Himmel und in der Luft sieht;

21 Wessen Thron ist unschätzbar; deren Herrlichkeit nicht verstanden werden kann; vor wem die Heerscharen der Engel zitternd stehen,

22 Wessen Dienst ist mit Wind und Feuer vertraut; dessen Wort wahr ist und dessen Sprüche konstant sind; dessen Gebot stark und die Verordnung ängstlich ist;

23 Wessen Blick trocknet die Tiefen, und Empörung lässt die Berge dahinschmelzen; was die Wahrheit bezeugt:

24 Höre das Gebet deines Knechtes und höre auf die Bitte deines Geschöpfs.

25 Denn solange ich lebe, werde ich sprechen, und solange ich Verständnis habe, werde ich antworten.

26 O schau nicht auf die Sünden deines Volkes; aber auf denen, die dir in Wahrheit dienen.

27 Betrachten Sie nicht die bösen Erfindungen der Heiden, sondern den Wunsch derer, die Ihre Zeugnisse in Bedrängnis halten.

28 Denken Sie nicht an diejenigen, die vorgetäuscht vor Ihnen gegangen sind; sondern denken Sie an sie, die nach Ihrem Willen Ihre Furcht erkannt haben.

29 Es sei nicht dein Wille, diejenigen zu vernichten, die wie Tiere gelebt haben; aber auf diejenigen zu schauen, die dein Gesetz klar gelehrt haben.

30 Nimm keine Empörung über die, die als schlimmer gelten als die Tiere; aber liebe diejenigen, die immer auf deine Gerechtigkeit und Herrlichkeit vertrauen.

31 Denn wir und unsere Väter leiden an solchen Krankheiten; aber wegen uns Sündern sollst du barmherzig genannt werden.

32 Denn wenn du den Wunsch hast, uns gnädig zu sein, sollst du uns barmherzig genannt werden, nämlich denen, die keine Werke der Gerechtigkeit haben.

33 Denn die Gerechten, die viele gute Werke bei dir haben, werden aus ihren eigenen Taten belohnt.

34 Denn was ist der Mensch, dass du ihn missfallen sollst? oder was ist eine verderbliche Generation, dass du ihr gegenüber so bitter sein solltest?

35 Denn in Wahrheit sind sie kein Mann unter denen, die geboren werden, sondern er hat böse gehandelt; und unter den Gläubigen gibt es niemanden, der nichts falsch gemacht hat.

36 Denn darin, o Herr, werden deine Gerechtigkeit und deine Güte verkündet, wenn du denen gnädig bist, die nicht das Vertrauen guter Werke haben.

37 Da antwortete er mir und sprach: Einige Dinge hast du richtig geredet, und nach deinen Worten soll es sein.

38 Denn in der Tat werde ich nicht über die Disposition derer nachdenken, die vor dem Tod, vor dem Gericht, vor der Zerstörung gesündigt haben:

39 Aber ich werde mich über die Gesinnung der Gerechten freuen, und ich werde mich auch an ihre Pilgerreise und die Errettung und den Lohn erinnern, den sie haben werden.

40 Wie ich jetzt gesprochen habe, so wird es geschehen.

41 Denn wie der Ehemann viel Samen auf den Boden sät und viele Bäume pflanzt, und doch kommt das, was in seiner Jahreszeit gut gesät ist, nicht auf, und auch nicht alles, was gepflanzt wird, wurzelt; so ist es auch von denen, die gesät werden in der Welt; Sie sollen nicht alle gerettet werden.

42 Da antwortete ich und sprach: Wenn ich Gnade gefunden habe, so rede!

43 Wie der Same des Mannes umkommt, wenn er nicht aufgeht und deinen Regen nicht zu gegebener Zeit empfängt; oder wenn es zu viel regnet und es korrumpiert:

44 Und so geht auch der Mensch zugrunde, der mit deinen Händen geformt ist und dein eigenes Bild genannt wird, weil du ihm ähnlich bist, um dessen willen du alles gemacht und ihn mit dem Samen des Mannes verglichen hast.

45 Sei nicht zornig mit uns, sondern verschone dein Volk und erbarme dich deines eigenen Erbes; denn du bist deinem Geschöpf gnädig.

46 Da antwortete er mir und sprach: Die anwesenden Dinge sind für die Gegenwart und die kommenden Dinge, die kommen werden.

47 Denn du kommst weit zu kurz, dass du mein Geschöpf mehr lieben kannst als ich; aber ich bin dir oft nahe gekommen und ihm, aber niemals den Ungerechten.

48 Auch hier bist du wunderbar vor dem Höchsten:

49 Darin hast du dich demütigt, wie es dir wird, und dich nicht für würdig befunden, unter den Gerechten viel verherrlicht zu werden.

50 Denn ihnen wird viel großes Elend angetan werden, das in letzter Zeit in der Welt wohnen wird, weil sie mit großem Stolz gelebt haben.

51 Aber verstehe dich selbst und suche die Herrlichkeit für solche, die wie du sind.

52 Denn euch wird das Paradies geöffnet, der Baum des Lebens wird gepflanzt, die kommende Zeit wird vorbereitet, die Fülle wird vorbereitet, eine Stadt wird gebaut, und Ruhe ist erlaubt, ja, vollkommene Güte und Weisheit.

53 Die Wurzel des Bösen ist vor dir versiegelt, die Schwäche und die Motte vor dir verborgen, und die Korruption ist in die Hölle geflohen, um vergessen zu werden.

54 Leiden sind vergangen, und am Ende wird der Schatz der Unsterblichkeit gezeigt.

55 Und darum stellst du keine Fragen mehr über die Menge derer, die umkommen.

56 Denn als sie sich die Freiheit genommen hatten, verachteten sie den Höchsten, dachten an Verachtung seines Gesetzes und verließen seine Wege.

57 Und sie haben seine Gerechten niedergetreten.

58 Und sie sprachen in ihrem Herzen, dass es keinen Gott gibt; ja, und das Wissen, dass sie sterben müssen.

59 Denn wie die oben genannten Dinge dich empfangen sollen, so sind Durst und Schmerz für sie vorbereitet; denn es war nicht sein Wille, dass die Menschen umsonst werden sollten;

60 Aber die, die geschaffen werden, haben den Namen dessen verunreinigt, der sie gemacht hat, und waren dem undankbar für den, der ihnen das Leben vorbereitet hat.

61 Und deshalb ist mein Urteil jetzt nahe.

62 Diese Dinge habe ich nicht allen Menschen gezeigt, sondern dir und einigen wie dir. Dann antwortete ich und sagte:

63 Siehe, Herr, jetzt hast du mir die Menge der Wunder gezeigt, die du in den letzten Zeiten tun wirst; aber zu welcher Zeit hast du mich nicht gezeigt.