2 Könige: 6

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2 Könige: 6
Anonim

2 Könige

Kapitel 6

1 Und die Söhne der Propheten sprachen zu Elisa: Siehe, der Ort, an dem wir bei dir wohnen, ist uns zu eng. 2 Lass uns gehen, wir bitten dich, nach Jordanien und von dort jedem einen Strahl nehmen und uns dort einen Platz machen, wo wir wohnen können. Und er antwortete: Geht hin! 3 Und einer sprach: Sei zufrieden, ich bitte dich, und geh mit deinen Knechten. Und er antwortete: Ich werde gehen. 4 Und er ging mit ihnen. Und als sie nach Jordanien kamen, fällten sie Holz. 5 Als aber ein Strahl fiel, fiel der Axtkopf ins Wasser; und er weinte und sprach: Ach, Herr! denn es wurde ausgeliehen. 6 Und der Mann Gottes sprach: Wo ist es hingefallen? Und er zeigte ihm den Ort. Und er schnitt einen Stock ab und warf ihn hinein; und das Eisen schwamm. 7 Da sprach er: Nimm es zu dir! Und er streckte seine Hand aus und nahm sie.

8 Da kämpfte der König von Syrien gegen Israel und beriet sich mit seinen Knechten und sprach: An so und so soll mein Lager sein. 9 Und der Mann Gottes sandte zu dem König von Israel und sprach: Hüte dich vor einem solchen Ort! denn dorthin sind die Syrer herabgekommen. 10 Und der König von Israel sandte an den Ort, den der Mann Gottes ihm sagte und vor dem er warnte, und rettete sich dort weder ein noch zweimal. 11 Darum war das Herz des Königs von Syrien wegen dieser Sache sehr beunruhigt; und er rief seine Knechte und sprach zu ihnen: Willst du mir nicht zeigen, wer von uns für den König von Israel ist? 12 Und einer seiner Knechte sprach: Niemand, mein Herr, oh König! Aber Elisa, der Prophet, der in Israel ist, sagt dem König von Israel die Worte, die du in deinem Schlafzimmer sprichst.

13 Und er sprach: Geh und spioniere aus, wo er ist, damit ich ihn sende und hole. Und es wurde ihm gesagt: Siehe, er ist in Dothan. 14 Darum sandte er Pferde und Wagen und ein großes Heer dorthin; und sie kamen bei Nacht und umrundeten die Stadt. 15 Und als der Knecht des Mannes Gottes früh aufstand und hinausging, siehe, ein Heer umgab die Stadt sowohl mit Pferden als auch mit Streitwagen. Und sein Knecht sprach zu ihm: Ach, mein Herr! wie sollen wir machen 16 Und er antwortete: Fürchte dich nicht; denn die bei uns sind, sind mehr als die, die bei ihnen sind. 17 Und Elisa betete und sprach: HERR, ich bitte dich, öffne seine Augen, damit er sehe. Und der HERR öffnete dem jungen Mann die Augen; und er sah: und siehe, der Berg war voll von Pferden und Feuerwagen um Elisa. 18 Und als sie zu ihm herabkamen, betete Elisa zum HERRN und sprach:Schlage dieses Volk, ich bitte dich, mit Blindheit. Und er schlug sie mit Blindheit nach dem Wort Elischas.

19 Und Elisa sprach zu ihnen: Dies ist nicht der Weg, und dies ist auch nicht die Stadt. Folge mir nach, und ich werde dich zu dem Mann bringen, den du suchst. Aber er führte sie nach Samaria. 20 Und es begab sich: Als sie nach Samaria kamen, sprach Elisa: HERR, öffne die Augen dieser Männer, damit sie sehen. Und der HERR öffnete ihre Augen und sie sahen; und siehe, sie waren mitten in Samaria. 21 Und der König von Israel sprach zu Elisa: Als er sie sah, mein Vater, soll ich sie schlagen? soll ich sie schlagen? 22 Und er antwortete: Du sollst sie nicht schlagen; willst du diejenigen schlagen, die du mit deinem Schwert und mit deinem Bogen gefangen genommen hast? Stelle ihnen Brot und Wasser vor, damit sie essen und trinken und zu ihrem Herrn gehen. 23 Und er bereitete ihnen große Vorräte vor; und als sie gegessen und getrunken hatten, sandte er sie weg, und sie gingen zu ihrem Herrn.So kamen die Banden Syriens nicht mehr in das Land Israel.

24 Und danach begab sich der Ben-Hadad-König von Syrien zu seinem ganzen Heer und ging hinauf und belagerte Samaria. 25 Und es gab eine große Hungersnot in Samaria; und siehe, sie belagerten sie, bis der Kopf eines Esels für vierundsechzig Silberstücke und der vierte Teil eines Taxis mit Taubenmist für fünf Silberlinge verkauft wurde. 26 Und als der König von Israel an der Mauer vorbeikam, rief ihm eine Frau zu und sprach: Hilf, mein Herr, oh König! 27 Und er sprach: Wenn der HERR dir nicht hilft, woher soll ich dir helfen? aus dem Stall oder aus der Weinpresse? 28 Und der König sprach zu ihr: Was ist dir? Und sie antwortete: Diese Frau sprach zu mir: Gib deinem Sohn, dass wir ihn heute essen, und wir werden meinen Sohn morgen essen. 29 Da kochten wir meinen Sohn und aßen ihn; und ich sprach am nächsten Tag zu ihr: Gib deinem Sohn, daß wir ihn essen!und sie hat ihren Sohn versteckt.

30 Und es begab sich: Als der König die Worte der Frau hörte, zerriss er seine Kleider; und er ging an der Mauer vorbei, und das Volk schaute, und siehe, er hatte Sackleinen auf seinem Fleisch. 31 Da sprach er: Gott tue dies und noch mehr auch mir, wenn das Haupt Elischas, des Sohnes Saphats, heute auf ihm steht. 32 Elisa aber saß in seinem Haus, und die Ältesten saßen bei ihm; und der König sandte einen Mann vor sich her; aber ehe der Bote zu ihm kam, sprach er zu den Ältesten: Siehst du, wie dieser Sohn eines Mörders gesandt hat, um meinen Kopf wegzunehmen? Schauen Sie, wenn der Bote kommt, schließen Sie die Tür und halten Sie ihn an der Tür fest. Ist nicht das Geräusch der Füße seines Herrn hinter ihm? 33 Und als er noch mit ihnen redete, siehe, der Bote kam zu ihm herab; und er sprach: Siehe, dieses Übel ist vom HERRN; Worauf soll ich noch länger warten?