Weisheit: 14

Weisheit: 14
Weisheit: 14

Video: Bart's Weisheit #14 27.01.2015 2021, Juli

Anonim

Weisheit

Kapitel 14

1 Wiederum ruft jemand, der sich darauf vorbereitet, zu segeln und durch die tobenden Wellen zu gehen, auf ein Stück Holz, das fauler ist als das Schiff, das ihn trägt.

2 Denn wahrlich, das Verlangen nach Gewinn hat sich das ausgedacht, und der Arbeiter hat es durch seine Fähigkeiten gebaut.

3 Aber deine Vorsehung, o Vater, regiert es; denn du hast einen Weg im Meer und einen sicheren Weg in den Wellen gemacht;

4 Zeige, dass du vor jeder Gefahr retten kannst: ja, obwohl ein Mann ohne Kunst zur See ging.

5 Trotzdem willst du nicht, dass die Werke deiner Weisheit müßig sind, und deshalb setzen die Menschen ihr Leben auf ein kleines Stück Holz, und wenn sie in einem schwachen Gefäß die raue See passieren, werden sie gerettet.

6 Denn auch in der alten Zeit, als die stolzen Riesen umkamen, entkam die Hoffnung der Welt, die von deiner Hand regiert wurde, in einem schwachen Gefäß und hinterließ allen Altersgruppen einen Samen der Generation.

7 Denn gesegnet ist das Holz, durch das Gerechtigkeit kommt.

8 Aber das, was mit den Händen gemacht wird, ist ebenso verflucht wie der, der es gemacht hat: er, weil er es gemacht hat; und es, weil es verderblich war und Gott genannt wurde.

9 Denn sowohl die Gottlosen als auch seine Gottlosigkeit hassen Gott gleichermaßen.

10 Denn das, was gemacht wird, wird zusammen mit dem bestraft, der es gemacht hat.

11 Darum wird es auch auf den Götzen der Heiden einen Besuch geben; denn in der Kreatur Gottes werden sie zu einem Greuel und Stolpersteinen für die Seelen der Menschen und eine Schlinge für die Füße der Unweisen.

12 Denn die Entwicklung von Götzenbildern war der Beginn der geistigen Unzucht und ihre Erfindung die Verderbnis des Lebens.

13 Denn sie waren auch nicht von Anfang an, und sie werden auch nicht für immer sein.

14 Denn durch die vergebliche Herrlichkeit der Menschen sind sie in die Welt eingetreten, und darum werden sie bald zu Ende gehen.

15 Denn ein Vater, der von vorzeitiger Trauer geplagt war, als er ein Bild von seinem Kind machte, das bald weggenommen wurde, ehrte ihn jetzt als einen Gott, der damals ein toter Mann war, und übergab ihn denen, die unter ihm Zeremonien und Opfer waren.

16 So wurde im Laufe der Zeit ein gottloser Brauch, der stark geworden war, als Gesetz eingehalten, und geschnitzte Bilder wurden durch die Gebote der Könige verehrt.

17 Wen die Menschen in Gegenwart nicht ehren konnten, weil sie weit weg wohnten, nahmen die Fälschung seines Gesichts von weitem und machten ein ausdrückliches Bild eines Königs, den sie ehrten, bis zum Ende, dass sie ihm dadurch ihre Vorwärtsbewegung schmeicheln könnten war abwesend, als ob er anwesend wäre.

18 Auch der einzigartige Fleiß des Kunsthandwerkers trug dazu bei, die Unwissenden zu mehr Aberglauben zu bewegen.

19 Denn er, der vielleicht bereit war, einem Autoritätsbeamten zu gefallen, zwang alle seine Fähigkeiten, die Ähnlichkeit mit der besten Mode herzustellen.

20 Und so nahm ihn die Menge, die von der Gnade des Werkes angezogen wurde, jetzt für einen Gott, der kurz zuvor nur geehrt wurde.

21 Und dies war eine Gelegenheit, die Welt zu täuschen; denn Männer, die entweder Unglück oder Tyrannei dienten, schrieben Steinen und Beständen den nicht mitteilbaren Namen zu.

22 Und das war ihnen nicht genug, dass sie sich in der Erkenntnis Gottes geirrt hatten; aber während sie im großen Krieg der Unwissenheit lebten, nannten diese so großen Plagen sie Frieden.

23 Denn während sie ihre Kinder in Opfern töteten oder geheime Zeremonien benutzten oder seltsame Riten enthüllten;

24 Sie hielten weder Leben noch Ehen mehr unbefleckt; aber entweder tötete einer den anderen verräterisch oder betrübte ihn durch Ehebruch.

25 Damit bei allen Menschen ausnahmslos Blut, Totschlag, Diebstahl und Verstellung, Korruption, Untreue, Tumulte, Meineid,

26 Unruhe der guten Männer, Vergesslichkeit der guten Wendungen, Befleckung der Seelen, Veränderung der Art, Unordnung in der Ehe, Ehebruch und schamlose Unreinheit.

27 Denn die Verehrung von Götzen, die nicht genannt werden sollen, ist der Anfang, die Ursache und das Ende allen Übels.

28 Denn entweder sind sie verrückt, wenn sie fröhlich sind oder Lügen prophezeien oder ungerecht leben, oder sie lassen sich leicht fallen.

29 Denn insofern sie auf Götzen vertrauen, die kein Leben haben; obwohl sie falsch schwören, scheinen sie nicht verletzt zu sein.

30 Aber aus beiden Gründen sollen sie gerecht bestraft werden: beide, weil sie nicht gut an Gott dachten, Götzen beachteten und auch zu Unrecht in Täuschung schworen und Heiligkeit verachteten.

31 Denn es ist nicht die Macht derer, auf die sie schwören; sondern es ist die gerechte Rache der Sünder, die immer das Vergehen der Gottlosen bestraft.