Weisheit: 2

Weisheit: 2
Weisheit: 2

Video: Weisheit 2 2021, Juli

Anonim

Weisheit

Kapitel 2

1 Für die Gottlosen, die mit sich selbst argumentieren, aber nicht richtig, ist unser Leben kurz und langweilig, und im Tod eines Mannes gibt es kein Heilmittel; und es war auch kein Mann bekannt, der aus dem Grab zurückgekehrt ist.

2 Denn wir werden in allen Abenteuern geboren, und wir werden im Jenseits sein, als wären wir es nie gewesen; denn der Atem in unseren Nasenlöchern ist wie Rauch und ein kleiner Funke in der Bewegung unseres Herzens.

3 Wenn unser Körper ausgelöscht wird, wird er in Asche verwandelt, und unser Geist wird verschwinden wie die weiche Luft.

4 Und unser Name wird mit der Zeit vergessen werden, und niemand wird unsere Werke in Erinnerung behalten, und unser Leben wird wie die Spur einer Wolke vergehen und wie ein Nebel zerstreut werden, der mit den Strahlen der Erde vertrieben wird Sonne und mit ihrer Hitze überwinden.

5 Denn unsere Zeit ist ein Schatten, der vergeht; und nach unserem Ende gibt es keine Rückkehr mehr; denn es ist schnell versiegelt, so dass niemand wieder kommt.

6 Komm schon, lass uns die guten Dinge genießen, die gegenwärtig sind, und lass uns die Kreaturen schnell wie in der Jugend gebrauchen.

7 Füllen wir uns mit teurem Wein und Salben; und lassen Sie keine Blume des Frühlings an uns vorbeiziehen;

8 Krönen wir uns mit Rosenknospen, bevor sie verdorren:

9 Lass keinen von uns ohne seinen Teil unserer Sinnlichkeit gehen; lass uns an jedem Ort Zeichen unserer Freude hinterlassen; denn dies ist unser Teil, und unser Los ist dies.

10 Lasst uns den armen Gerechten unterdrücken, die Witwe nicht verschonen und die alten grauen Haare der Alten nicht verehren.

11 Unsere Stärke sei das Gesetz der Gerechtigkeit; denn das, was schwach ist, ist nichts wert.

12 Darum lasst uns auf die Gerechten warten; weil er nicht für uns an der Reihe ist und entgegen unseren Handlungen rein ist: Er tadelt uns mit unserer Verletzung des Gesetzes und widerspricht unserer Schande der Übertretungen unserer Erziehung.

13 Er bekennt sich zur Erkenntnis Gottes; und er nennt sich das Kind des Herrn.

14 Er wurde gemacht, um unsere Gedanken zu tadeln.

15 Er tut uns schwer, auch nur zu sehen; denn sein Leben ist nicht wie das anderer Menschen, seine Wege sind anders.

16 Wir werden von ihm als Fälschungen geschätzt; er verzichtet auf unsere Wege wie auf Schmutz; er spricht das Ende der Gerechten aus, um gesegnet zu werden, und rühmt sich, dass Gott sein Vater ist.

17 Lassen Sie uns sehen, ob seine Worte wahr sind, und beweisen wir, was am Ende von ihm geschehen wird.

18 Denn wenn der Gerechte der Sohn Gottes ist, wird er ihm helfen und ihn aus der Hand seiner Feinde erretten.

19 Untersuchen wir ihn mit Trotz und Folter, damit wir seine Sanftmut erkennen und seine Geduld beweisen.

20 Verurteilen wir ihn mit einem beschämenden Tod; denn nach seinem eigenen Sprichwort wird er geachtet werden.

21 Solche Dinge stellten sie sich vor und wurden getäuscht; denn ihre eigene Bosheit hat sie geblendet.

22 Die Geheimnisse Gottes kannten sie nicht: Sie hofften weder auf den Lohn der Gerechtigkeit, noch erkannten sie eine Belohnung für tadellose Seelen.

23 Denn Gott schuf den Menschen, um unsterblich zu sein, und machte ihn zu einem Bild seiner eigenen Ewigkeit.

24 Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt; und diejenigen, die an seiner Seite festhalten, finden ihn.