Weisheit: 5

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Video: 5. Wieed - Weisheit fa Elren 2021, Juli

Anonim

Weisheit

Kapitel 5

1 Dann wird der Gerechte in großer Kühnheit vor dem Angesicht derer stehen, die ihn geplagt haben, und seine Arbeit nicht zur Rechenschaft ziehen.

2 Wenn sie es sehen, werden sie von schrecklicher Angst geplagt sein und über die Seltsamkeit seiner Erlösung erstaunt sein, so weit über alles hinaus, wonach sie gesucht haben.

3 Und sie, die Buße tun und vor Angst des Geistes stöhnen, werden in sich selbst sagen: Dies war er, den wir manchmal verspottet hatten, und ein Sprichwort des Vorwurfs:

4 Wir Narren berichteten von seinem Lebenswahnsinn und seinem Ende, ohne Ehre zu sein:

5 Wie zählt er zu den Kindern Gottes, und sein Los ist unter den Heiligen!

6 Darum haben wir uns vom Weg der Wahrheit geirrt, und das Licht der Gerechtigkeit ist uns nicht erschienen, und die Sonne der Gerechtigkeit ist nicht auf uns aufgegangen.

7 Wir haben uns auf dem Weg der Bosheit und Zerstörung müde gemacht. Ja, wir sind durch Wüsten gegangen, wo es keinen Weg gab. Aber den Weg des Herrn haben wir nicht gewusst.

8 Was hat uns der Stolz gebracht? oder was hat uns der Reichtum mit unserem Lob gebracht?

9 All diese Dinge sind vergangen wie ein Schatten und wie ein Pfosten, der vorbeigeeilt ist;

10 Und wie ein Schiff, das über die Wellen des Wassers fährt, dessen Spur, wenn es vorbeigeht, nicht gefunden werden kann, noch der Weg des Kiels in den Wellen;

11 Oder als ob ein Vogel durch die Luft geflogen wäre, gibt es kein Zeichen ihres Weges zu finden, aber die leichte Luft, die mit dem Schlag ihrer Flügel geschlagen und von dem heftigen Geräusch und der Bewegung von ihnen getrennt wird, wird durchgelassen, und darin ist danach kein Zeichen zu finden, wohin sie ging;

12 Oder wie wenn ein Pfeil auf eine Marke geschossen wird, teilt er die Luft, die sofort wieder zusammenkommt, so dass ein Mann nicht wissen kann, wo er durchgegangen ist:

13 Trotzdem begannen wir in gleicher Weise, sobald wir geboren wurden, zu unserem Ende zu ziehen und hatten kein Zeichen von Tugend zu zeigen; sondern wurden in unserer eigenen Bosheit verzehrt.

14 Denn die Hoffnung des Göttlichen ist wie Staub, der vom Wind weggeblasen wird; wie ein dünner Schaum, der vom Sturm vertrieben wird; wie der Rauch, der hier und da mit einem Sturm zerstreut wird und als Erinnerung an einen Gast vergeht, der nur einen Tag verweilt.

15 Aber die Gerechten leben für immer; Ihr Lohn ist auch beim Herrn, und die Fürsorge für sie ist bei den Höchsten.

16 Darum werden sie ein herrliches Reich und eine schöne Krone aus der Hand des Herrn erhalten; denn mit seiner rechten Hand wird er sie bedecken und mit seinem Arm wird er sie beschützen.

17 Er wird seine Eifersucht auf vollständige Rüstung zu sich nehmen und die Kreatur zu seiner Waffe für die Rache seiner Feinde machen.

18 Er wird Gerechtigkeit als Brustpanzer und wahres Gericht anstelle eines Helms aufsetzen.

19 Er wird Heiligkeit für einen unbesiegbaren Schild nehmen.

20 Sein schwerer Zorn wird er für ein Schwert schärfen, und die Welt wird mit ihm gegen die Unweisen kämpfen.

21 Dann werden die richtigen Zielblitze ins Ausland gehen; und von den Wolken wie von einem gut gezeichneten Bogen werden sie zum Ziel fliegen.

22 Und Hagelkörner voller Zorn werden wie aus einem Steinbogen geworfen, und das Wasser des Meeres wird gegen sie wüten, und die Fluten werden sie grausam ertränken.

23 Ja, ein mächtiger Wind wird sich gegen sie stellen und sie wie ein Sturm wegblasen. So wird die Missetat die ganze Erde verwüsten, und schlechtes Handeln wird die Throne der Mächtigen stürzen.