Olympische Vorschau: Wrestling

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Anonim

Erster olympischer Auftritt: 1896 (griechisch-römisch); 1904 (Freistil)

von John Gettings und Mark Zurlo

Wusstest du?

Der Russe Martin Klein rang im Halbfinale der Stockholmer Spiele 1912 11 Stunden und 40 Minuten gegen Alfred Asikainen aus Finnland.

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Kein Sport zaubert die traditionellen Bilder der Olympischen Spiele so herauf wie Wrestling. Wrestling im griechisch-römischen Stil gilt als der älteste Wettkampfsport der Welt und stand 1896 im Mittelpunkt der ersten modernen Olympischen Spiele. Obwohl seine Popularität seitdem nachgelassen hat, sind die Regeln und die Strategie des Sports praktisch gleich geblieben.

Die beiden bei den Sommerspielen vorgestellten Wettbewerbsstile unterscheiden sich nur geringfügig. Im griechisch-römischen Wettbewerb dürfen Wrestler weder ihre Beine benutzen noch die Beine ihres Gegners angreifen. Im Freestyle-Wettbewerb gelten Wrestler-Beine nicht als tabu.

Das Hauptziel beim Wrestling ist es, deinen Gegner festzunageln. Dies wird erreicht, indem die Schulterblätter etwa eine halbe Sekunde lang an der Matte gehalten werden. Dies beendet das Spiel automatisch. Wenn keiner der Wrestler eine Stecknadel verdient oder fällt, erhalten die Wrestler Punkte (von Schiedsrichtern vergeben) für bestimmte Manöver und Holds. Jeder Einzelkampf besteht aus zwei dreiminütigen Runden und der Wrestler mit den meisten Punkten am Ende des Spiels ist der Gewinner. Für den Gewinner gibt es ein Minimum von drei Punkten. Andernfalls wird eine Überstundenperiode gespielt.

Der Londoner Wrestling-Wettbewerb wird 18 verschiedene Medaillensätze mit 14 Herren- und vier Damenveranstaltungen vergeben. Frauen werden nur in der Freestyle-Division antreten und Männer werden sowohl im Freestyle als auch im griechisch-römischen Raum antreten. Der Wettbewerb findet im ExCel London statt, das Platz für bis zu 10.000 Personen bietet.

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